Der Mond

Hallo ihr Lieben,

Nachdem ich letzte Woche die Bedeutung und Spiritualität des Hamsa-Symbols bzw. der Hand der Fatima vorgestellt habe, widme ich diesen Blog Post einem anderen Element. Es spielt eine wichtige Rolle in unseren Schmuck-Designs, da wir es sehr lieben und es von großer symbolischer Strahlkraft als auch von Bedeutung für eigentlich jede Frau ist: Der Mond.

Erst einmal möchte ich jedoch, falls ihr euch wundert, warum ich plötzlich auf Deutsch schreibe, erklären, dass wir diese Umstellung letzte Woche vorgenommen haben. Obwohl ich persönlich den Klang und die Dramatik der Englischen Sprache favorisiere, muss ich mir eingestehen, dass ich mich auf Deutsch vielleicht ein wenig klarer ausdrücke und ich euch wahrscheinlich weniger mit Fremdwörtern nerve, dich ich teilweise im Englischen selber auch nachschlagen muss. Also probiere ich’s einfach mal auf Deutsch.

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Nun zurück zum Mond, dem mystischen hellen Fleck am Himmelszelt, den wir so gerne stundenlang ansehen, wenn wir nachts am Strand oder am Lagerfeuer sitzen und über das Leben mit all seinen seltsamen Seiten philosophieren.

Er bestimmt die Nacht und die Gezeiten. Doch manchmal fühle ich mich, als hätte er auch Einfluss auf mich oder Menschen allgemein. Wenn Vollmond ist, schlafe ich oft unruhiger. Dieser Effekt ist zwar nicht bewiesen, aber manchen von euch geht es mit Sicherheit genauso wie mir.

Bei einer Mondfinsternis gehen wir alle nach draußen und betrachten das Spektakel, das einen daran erinnert, wie klein man selbst eigentlich ist, in diesem riesigen Universum, wo sich selbst der Mond, der vergleichsweise nicht gerade weit von der Erde entfernt ist, unendlich fern anfühlt.

Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Beziehung zum Mond, auch eine unterschiedlich enge. Manche fühlen sich in seinem gedimmten Licht wohler als im grellen Licht der Sonne, manche sind einfach nur froh, dass er dafür sorgt, dass die Nacht nicht komplett finster ist.

Seit Urzeiten verband sich die geheimnisvolle Kraft des Mondes mit dem Leben auf der Erde. Eine göttliche Botschaft vom menschlichen Schicksal schien er an den Nachthimmel zu schreiben.  –  Mondkult von Manu Pecoraro

Als Kind nahm ich den Mond manchmal als positiv, manchmal auch als negativ wahr. Wenn ich alleine mit dem Fahrrad im Dunkeln vom Spielen durch den Wald nach Hause fuhr, machte er mir Angst. Wenn ich aber – wütend auf meine Eltern und überhaupt alles – nachts von Zuhause abgehauen war, war er mein Verbündeter und gab mir das Gefühl ich sei wild und frei.

Neben der persönlichen Bedeutung hat der Mond auch verschiedene symbolische. Seit Ewigkeiten als Gottheit gesehen, steht er für Wechsel und Wandel, erinnert uns an die Vergänglichkeit und an die Selbstverständlichkeit, dass die Dinge sich ändern, ob man will oder nicht.
In seiner Symbolkraft für Wandel und Veränderung stellte er seit Urzeiten auch Leben und Tod dar und wurde deshalb immer als weiblich betrachtet. Denn Frauen gebären Leben und nur im Körper der Frau spiegelt sich der monatliche Zyklus des Mondes wider.

Auch in der Astrologie hat der Mond eine wichtige Bedeutung. Er wird als Spiegel der Seele gesehen. Darüber hinaus stellt er den Wunsch der Menschen nach Zärtlichkeit dar. Und Zärtlichkeit kann es ja wohl nicht genug geben.

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Bei Santi Santi benutzen wir in unseren Schmuck Designs gerne den sogenannten „Halbmond“, die Mondsichel, die passenderweise in der Alchemie für das Planetenmetall Silber steht. Wie auch wir, verbinden glaube ich die meisten Menschen eine enorme Spiritualität mit dem Mond, denn er ist das für uns greifbarste, nächste Element der Welt da draußen, außerhalb unserer Erde.

Wir lieben den Mond und seine Spiritualität. Und wir lieben euch!

Salty kisses,

Santi Santi